Häufig gestellte Fragen

Viele Details können wir erst klären, sobald bekannt ist, wie groß das Interesse der Anwohner tatsächlich ist. Trotzdem möchten wir hier einige oft gestellte Fragen für Sie klären. Ihnen liegt noch ein Thema auf dem Herzen, das hier nicht angesprochen wird? Wir sind gerne telefonisch und per E-Mail erreichbar. 

Was ist Nahwärme?

Wasser wird in der Energiezentrale erwärmt und über ein Rohrleitungsnetz – das Nahwärmenetz – zu den Wärmabnehmern transportiert. Über den Wärmetauscher wird die Wärme vom Nahwärmenetz auf das Heizungssystem des Wärmeabnehmers übertragen. Das abgekühlte Wasser fließt zurück zur Energiezentrale.

Wie funktioniert das Nahwärmenetz?

Mit Hilfe von Pumpen wir das warme Wasser des Nahwärmenetzes zu den Häusern transportiert, der sogenannte Vorlauf. Der Wärmetauscher der Wärmeübergabestation überträgt die Wärme auf den hausinternen Heizkreislauf und das dadurch abgekühlte Wasser fließt zurück in zur Energiezentrale des Nahwärmenetzes (Rücklauf). Durch die Temperaturdifferenz von Vor- und Rücklauf sowie den Wasserdurchfluss wird mit Hilfe des integrierten Wärme-Mengenzählers die abgenommene Wärme ermittelt.

Wie viel Energie wird benötigt und wie viel erzeugt die Birkhof Energie?

Die Wärmelast von ca. 200 Haushalten liegt zwischen 143 kW im Juli und 1.137 kW im Januar.
Bei ca. 200 Haushalten und einem überdurchschnittlich kalten Wintertag von bis zu -15ºC  ergibt sich eine Lastspitze von ca. 2.500 kW. Die Biogasanlagen Birkhof und Enkental decken ab 2024 eine Spitzenlast von ca. 8.500 kW ab. Der Überbauungsfaktor liegt somit selbst hier noch bei 3,4.

Was kostet mich der Anschluss an das Nahwärmenetz?

Wir verstehen, dass diese Frage die interessanteste ist – und dennoch können wir keinen pauschalen Betrag nennen. Denn dafür brauchen wir Ihre und Eure Hilfe! Anhand der Daten des unverbindlichen Interessenten-Fragebogens können wir ein realistisches Tarifmodel für die Schillerhöhe erstellen. 

Gibt es eine Bundesförderung für den Anschluss an ein Wärmenetz?

Für den Anschluss an ein Wärmenetz erhalten Gebäudeinhaber einen Zuschuss von mindestens 25%.

Wie wird sichergestellt, dass auch bei Ausfall oder Wartungen an einer Anlage noch alle Haushalte „warm“ werden?

Beide Biogasanlagen, also die Anlage auf dem Birkhof und im Enkental, speisen Wärme in das Netz ein. Dadurch wird eine Redundanz geschaffen die sicherstellt, dass auch bei Wartungsarbeiten oder kurzzeitiger Störung an einer Anlage immer noch genügend Wärme vom anderen Standort geliefert werden kann. Außerdem wird im Enkental ein Biomethan-BHKW installiert, das übermäßigen Wärmebedarf zum Beispiel an sehr kalten Wintertagen abdecken kann. Hierfür wird Biomethan verwendet, dass an einer anderen Stelle in Deutschland produziert und in das Gasnetz eingespeist wurde.

Weitere Fragen? 

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Florian Oswald

Manuel Oswald

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